kompilatorisch

Worttrennungkom-pi-la-to-risch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, meist abwertend unschöpferisch aus anderen Werken zusammengetragen; auf Kompilation beruhend

Typische Verbindungen zu ›kompilatorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Charakter

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kompilatorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›kompilatorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine historischen Arbeiten sind freilich oft mehr kompilatorischen als selbständigen Charakters.
Kahl, Willi: Castil-Blaze. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16678
Sie haben dieselben gehörig gesichtet und haben es vermieden, eine bloß kompilatorische Arbeit zu liefern.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 06.03.1921
Die Herausgeberin gesteht, sich "nicht ohne Bangen" ans kompilatorische Werk gemacht zu haben.
Die Zeit, 08.11.1996, Nr. 46
Insbesondere die kompilatorische Form, mit der er seine polyphon organisierten Totengespräche vorantreibt, reizte zu Widerspruch.
Die Welt, 12.02.2005
Mit viel Fleiß und kompilatorischem Eifer wurden Daten und Informationen über verschiedenste Sachgebiete zusammengetragen, sehr nützlich, gewiß.
Die Zeit, 09.11.1973, Nr. 46
Zitationshilfe
„kompilatorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kompilatorisch>, abgerufen am 22.01.2020.

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