konkurrenzieren

GrammatikVerb · konkurrenzierte, hat konkurrenziert
Aussprache
Worttrennungkon-kur-ren-zie-ren (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

österreichisch, schweizerisch etw., jmdn. konkurrenziereneiner Sache, jmdm. Konkurrenz machen
Beispiele:
die ausländischen Erzeugnisse konkurrenzieren die einheimischen
Dadurch konkurrenziert es [das neue Verb] das alte Verb für »werfen« [Wirk. Wort1962]

Thesaurus

Synonymgruppe
konkurrieren · ↗rivalisieren · ↗wetteifern · ↗wettstreiten  ●  konkurrenzieren  schweiz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ferner darf das freie Gewerbe dadurch nicht ungehörig konkurrenziert werden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1934]
Bei vernünftiger Produktion mag es gelingen, auf diesen Märkten, die man offenbar für wenig konkurrenziert hält, allmählich festen Fuss zu fassen.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.03.1927
Und als ein erstarkendes Bürgertum den Adel konkurrenzierte, tat es das nicht bloß in Form stilistischer Nachahmung.
konkret, 1984
Jetzt konkurrenzieren die Wiener Museen einander im Wettbewerb um die kürzlich noch verhassten Aktionisten.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2004
Besonders aufmerksam verfolgt man in Triest natürlich die Bemühungen der deutschen und holländischen Nordseehäfen, mit ihrer Tarifpolitik Triest erfolgreich zu konkurrenzieren.
Die Zeit, 09.11.1950, Nr. 45
Zitationshilfe
„konkurrenzieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/konkurrenzieren>, abgerufen am 26.04.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Konkurrenzfirma
Konkurrenzfähigkeit
konkurrenzfähig
Konkurrenzdruck
Konkurrenzdenken
Konkurrenzkampf
Konkurrenzklausel
konkurrenzlos
Konkurrenzmodell
Konkurrenzneid