konzessiv

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungkon-zes-siv (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›konzessiv‹ als Erstglied: ↗Konzessivsatz
eWDG, 1969

Bedeutung

Sprachwissenschaft einräumend
Beispiele:
eine konzessive Konjunktion
ein konzessiver Satz
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Konzession · konzessiv
Konzession f. ‘Zugeständnis’, später ‘behördliche Genehmigung, Zulassung, Erschließungs-, Ausbeuterecht’ ist entlehnt aus lat. concessio (Genitiv concessiōnis) ‘Zugeständnis, Einräumung, Bewilligung’ (16. Jh.), einer substantivischen Bildung zu lat. concēdere (concessum) ‘beiseite treten, das Feld räumen, zugestehen’. Die Wendung Konzessionen machen (19. Jh.) entspricht frz. faire des concessions. konzessiv Adj. ‘einräumend’, auch Fachwort der Grammatik wie schon gleichbed. lat. concessīvus, vgl. concessiver Satz (Adelung 1788), danach Konzessivsatz m. ‘Nebensatz, der ein Zugeständnis ausdrückt, das zum Inhalt des Hauptsatzes in Widerspruch steht’ (19. Jh.).
Zitationshilfe
„konzessiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/konzessiv>, abgerufen am 24.04.2019.

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