koten

Grammatik Verb
Worttrennung ko-ten
Grundform Kot
Wortbildung  mit ›koten‹ als Letztglied: ↗einkoten
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Zoologie von höheren Tieren   Kot ausscheiden

Thesaurus

Synonymgruppe
(seine) Notdurft verrichten · Kot ausscheiden · den Darm entleeren · koten · stuhlen  ●  (ein) (großes) Geschäft machen  ugs., verhüllend · (ein) Ei legen  ugs., fig. · ↗(sich) entleeren  geh. · ↗(sich) erleichtern  geh. · (sich) lösen (Hund, Katze)  geh. · Aa machen  ugs., Babysprache · Häufchen machen  ugs. · Kaka machen  ugs., Babysprache · abkoten  fachspr. · abstuhlen  fachspr. · abwursten  derb · ↗defäkieren  geh. · einen abseilen  derb · groß machen  ugs., verhüllend · ↗kacken  derb · ↗scheißen  derb · ↗versäubern (Hund, Katze)  geh. · ↗wursten  derb
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (sich) in die Hose machen  ●  (jemandem) passiert etwas Menschliches  verhüllend, veraltet · (sich) die Hose vollmachen  Hauptform, verhüllend · alles unter sich gehen lassen  verhüllend, fig. · (da) kam Land mit  ugs., fig. · ↗(sich) einkoten  fachspr., Jargon · (sich) einscheißen  derb · (sich) in die Hose kacken  derb · (sich) in die Hose scheißen  derb · ↗(sich) vollscheißen  derb · ↗einkoten  fachspr., Jargon · einstuhlen  fachspr., Jargon
  • Stuhlentleerung · ↗Stuhlgang  ●  ↗Defäkation  fachspr. · ↗Egestion  fachspr. · ↗Exkretion  fachspr. · Verdauungsfinale  ugs. · großes Geschäft  ugs.
  • (die) Toilette benutzen (wollen) · (ein) dringendes Bedürfnis verspüren · ↗(mal) auf die Toilette (gehen) müssen · (mal) verschwinden müssen · (mal) wohin müssen · ↗(mal) zur Toilette (gehen) müssen · Stuhldrang haben · groß müssen  ●  (etwas) Dringendes zu erledigen haben  fig., verhüllend · (ein) menschliches Rühren verspüren  ugs., verhüllend · ↗(mal) müssen  ugs. · aufs Klo müssen  ugs.
  • auf die Toilette gehen  ●  (sich) frisch machen  verhüllend · aufs Klo gehen  ugs. · scheißen gehen  derb

Typische Verbindungen zu ›koten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›koten‹.

Verwendungsbeispiele für ›koten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die junge Frau kotete Nacht für Nacht ihr Bett ein.
Die Zeit, 25.10.1985, Nr. 44
Sie kotete an seine Bilder, sprang wild in der Küche herum.
Die Welt, 22.10.2001
So traue ich mich etwa nicht, jemanden, der einen Hund auf den Weg koten läßt, "auf frischer Tat" zur Rede zu stellen.
Bild, 25.10.2005
Michi verkrampft sich, verletzt sich, näßt und kotet ein, wie auch sonst manchmal.
Süddeutsche Zeitung, 14.12.1996
Max onaniert im Schlafsack, Frau Schmidt kotet sich in die Hose.
Der Tagesspiegel, 23.12.2003
Zitationshilfe
„koten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/koten>, abgerufen am 18.01.2021.

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