kotig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungko-tig (computergeneriert)
GrundformKot
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
mit, voller Kot
b)
von Kot bedeckt, sehr schmutzig

Thesaurus

Synonymgruppe
beschmutzt · ↗dreckig · mit Schmutz behaftet · ↗schmierig · schmutzbehaftet · ↗schäbig · ↗unhygienisch · ↗unrein · ↗unsauber · verdreckt · verschmutzt · verunreinigt · voller Schmutz  ●  kotig  veraltend · ↗schmutzig  Hauptform · Drecks...  derb · Schmuddel...  ugs. · dreckig und speckig  ugs. · ↗mistig  ugs. · ↗ranzig  ugs. · ↗räudig  ugs. · ↗schmuddelig  ugs. · ↗siffig  ugs. · steht vor Dreck  ugs. · verranzt  ugs. · ↗versifft  ugs. · voller Dreck und Speck  ugs. · voller Mist  ugs. · vor Dreck stehen  ugs.
Assoziationen
  • (lauter) Flecke haben · Flecke aufweisen · ↗befleckt · besudelt · ↗fleckig · mit Flecken übersät · verfleckt · voller Flecke
  • bestaubt · mit Staub bedeckt · mit Staub überzogen · ↗staubbedeckt · ↗staubig · staubüberzogen · ↗verstaubt · voller Staub
  • mit Ruß überzogen · rußbedeckt · ↗rußig · verrußt · voller Ruß
  • vermüllt · voller Müll · von Müll übersät  ●  zugemüllt  ugs.
  • Ferkelei  ugs. · ↗Sauerei  ugs. · ↗Schweinerei  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stiefel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kotig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Halb war er staubig und trocken, halb feucht und kotig.
Die Zeit, 22.09.1949, Nr. 38
Sobald man sich dem Uferstreifen nähert, wird der Gestank unerträglich, kotig.
Die Zeit, 12.04.1991, Nr. 16
Diesen billigen Schluß des blutigen Spektakels um saubere Schreibtischtäter, kotige Nackte und Tote nahm niemand übel.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.1998
Die entleerten, auffallend reichlichen dünnen Massen sind anfangs von kotiger Beschaffenheit, später dem Reiswasser oder einer dünnen Mehlsuppe ähnlich und geruchlos.
Körting, Georg Friedrich: Unterrichtsbuch für die weibliche freiwillige Krankenpflege, Berlin: Mittler 1913 [1907], S. 128
So führt z. B. der Eingeweidereiztraum durch kotige Straßen, der Harnreiztraum an schäumendes Wasser.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 58
Zitationshilfe
„kotig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kotig>, abgerufen am 17.02.2019.

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