kraftlos

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung kraft-los
Wortzerlegung Kraft-los
Wortbildung  mit ›kraftlos‹ als Erstglied: ↗Kraftlosigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

schwach, ohne Kraft
Beispiele:
kraftlose Arme, Beine, Haltung, Bewegungen
eine kraftlose Stimme, Sprache
sie lag abgezehrt und kraftlos auf dem Krankenlager
kraftlos ließ er die Arme sinken

Thesaurus

Synonymgruppe
blass · ↗blutarm · kraftlos · ↗saftlos  ●  ↗schlaff  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
adynamisch · kraftlos · ↗schwach
Assoziationen
Synonymgruppe
brüchig · ↗gebrechlich · ↗hinfällig · kraftlos · ↗kränklich · ↗labil · ↗mürbe · ↗schlapp · ↗schwach · ↗schwächlich
Assoziationen
Synonymgruppe
abgeschlafft · keine Energie mehr haben · kraftlos · ↗lasch · ↗matt · saft- und kraftlos · ↗schlaff · ↗schlapp  ●  (es .. einfach) nicht mehr gehen  ugs. · ↗alle  ugs. · ↗ausgelutscht  ugs. · ausgepowert  ugs. · ↗daneben  ugs. · ↗down  ugs., veraltend · duhne  ugs., rheinisch · fix und foxi  ugs., veraltet, scherzhaft · geschafft  ugs. · ↗groggy  ugs. · in den Seilen hängen  ugs. · ↗kaputt  ugs. · lurig  ugs., rheinisch · nüntig  ugs., vorarlbergerisch, schweiz., selten · ohne Saft und Kraft  ugs. · ↗platt  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
entmutigt sein · kraftlos · mutlos sein  ●  die Flügel hängen lassen  ugs. · die Ohren hängen lassen  ugs.
Assoziationen
  • sich gehen lassen · sich hängen lassen · sich vernachlässigen
Synonymgruppe
unlebendig  ●  ↗blutleer  fig. · kraftlos  fig. · ↗papieren  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
dünn · ↗fade · ↗lasch · ↗wässrig  ●  kraftlos  fig. · ↗labberig (Kaffee, Brühe)  ugs. · ↗labbrig  ugs. · ↗schlabberig (Brei, Suppe)  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›kraftlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kraftlos‹.

Verwendungsbeispiele für ›kraftlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In alle rötlichen Teile des Textes mischt er zu viel Schwarz und das Blau kommt zu kraftlos aufs Papier.
C't, 2001, Nr. 14
Aber nachdem es auch immer um den Austausch von zeitgenössischen Codes geht, hat er gegenüber kraftloseren Autoren vielleicht manchmal das Nachsehen.
Der Tagesspiegel, 15.02.2001
Er ließ sich kraftlos in das Kissen sinken und atmete angestrengt.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 642
Das Kinn fiel ihm kraftlos herunter, sein Mund klaffte auf, alles unsichtbar für seine Nachbarn in dem struppigen Bart, der sich sträubte und zitterte.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 113
Auch jetzt lag die seine schlaff und kraftlos zwischen meinen Fingern.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 2021
Zitationshilfe
„kraftlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kraftlos>, abgerufen am 04.08.2020.

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