kreidebleich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungkrei-de-bleich (computergeneriert)
WortzerlegungKreidebleich
eWDG, 1969

Bedeutung

bleich, weiß wie Kreide
Beispiele:
er wurde vor Schreck kreidebleich
Er starrt kreidebleich mit rotgeränderten Augen hinaus [WeisenbornMädchen43]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kreide · ankreiden · kreidig · kreidebleich
Kreide f. Die Bezeichnung für den feinkörnigen, weißfärbenden Kalkstein ahd. (11. Jh.), asächs. krīda, mhd. krīde ist über vlat. *crēda aus lat. crēta ‘Kreide und andere weiße Lehmarten’ entlehnt, das vielleicht aus lat. (terra) crēta ‘gesiebte Erde’, zu lat. cernere (crētum) ‘sichten, scheiden, sondern’, entstanden ist. ankreiden Vb. ‘die Zeche (mit Kreide auf eine Tafel) aufschreiben’ (15. Jh.), übertragen ‘übelnehmen, nachtragen’; vgl. auch bei jmdm. in der Kreide sein, stehen ‘Schulden haben’ (18. Jh.). kreidig Adj. ‘kreideartig, voller Kreide’ (17. Jh.). kreidebleich Adj. ‘weiß, farblos (im Gesicht)’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
aschfahl · ↗blass · ↗blutleer · ↗fahl · ↗kalkweiß · kreidebleich · ↗kreideweiß · ↗käseweiß · ↗käsig · ↗leichenblass · ↗totenblass · weiß wie die Wand
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesicht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kreidebleich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal wärmt er die Toasts nur leicht an und spuckt sie noch kreidebleich aus.
Süddeutsche Zeitung, 19.06.1999
Er, der ohnehin schon blaß wirkte, wurde kreidebleich, wechselte plötzlich nervös seine Haltung.
Die Zeit, 15.11.1985, Nr. 47
Ich saß kreidebleich und abgemagert vor ihr und wußte nicht, was ich sagen sollte.
Hasselbach, Ingo u. Bonengel, Winfried: Die Abrechnung, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1993], S. 20
Kaum hatte sie das gesagt, da wurde sie kreidebleich vor Schreck.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 14621
Sie sagte es mit ruhiger und gar nicht erhobener Stimme, doch war sie kreidebleich geworden.
Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 4202
Zitationshilfe
„kreidebleich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kreidebleich>, abgerufen am 10.12.2019.

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