kriegstüchtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung kriegs-tüch-tig
Wortzerlegung Krieg-tüchtig
eWDG, 1969

Bedeutung

für den Krieg gut gerüstet
Beispiel:
eine kriegstüchtige Armee

Verwendungsbeispiele für ›kriegstüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und es war doch Krieg, nur zu dem waren wir eingetreten; wenn es so weiter ging, wurden wir erst nach Monaten kriegstüchtig.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 7632
Die Manöver sind von großer Bedeutung für die kriegstüchtige Ausbildung des Heeres.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 01.03.1905
Sie kämpften Jahrhunderte lang um die Vorherrschaft und erhielten sich dadurch kriegstüchtig, als es galt, sich gegen einen neuen Volksstamm, der plötzlich auftauchte, zu verteidigen.
Petersen, Jes: Erde und Mensch, Berlin: Columbus-Verl. [1935] [1925], S. 121
Den kriegstüchtigen Germanen Eisen zu verkaufen, ist im späteren Altertum, gewiß umsonst, verboten worden.
Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 83
Jetzt brauchen sie nur noch Immanuel Kants Philosophie, dann wären sie kriegstüchtig, und die Bewaffnung des Weltgeistes vollkommen.
Süddeutsche Zeitung, 12.10.2001
Zitationshilfe
„kriegstüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kriegst%C3%BCchtig>, abgerufen am 24.09.2020.

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