kristallin

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung kris-tal-lin
Grundform Kristall1
Wortbildung  mit ›kristallin‹ als Erstglied: ↗kristallinisch  ·  mit ›kristallin‹ als Letztglied: ↗kryptokristallin · ↗makrokristallin
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich aus kleinsten Kristallen bestehend
entsprechend der Bedeutung von Kristall¹
Beispiele:
der kristalline Zustand von Festkörpern, Flüssigkeiten
kristalliner Schiefer

Typische Verbindungen zu ›kristallin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kristallin‹.

Verwendungsbeispiele für ›kristallin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also was jetzt, ist das Medium flüssig oder hat es einen regelmäßigen kristallinen Aufbau?
C't, 1998, Nr. 6
Denn die Verfahren, mit denen sie hergestellt werden, erlauben, ihren kristallinen Aufbau zu steuern, und der beeinflußt stark das elektrische Verhalten.
Die Zeit, 02.08.1991, Nr. 32
Es widerstand aber lange Zeit allen Versuchen, es in reiner kristalliner Form darzustellen.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 367
Als Baumaterial diente weißer, kristalliner Kalkstein, der partiell mit Stuck überzogen wurde.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23112
Sie geht in die Trümmermassen des kristallinen Untergrunds über, der mit zunehmender Tiefe immer weniger verändert wurde.
o. A. [sh]: Das Ries. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Zitationshilfe
„kristallin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kristallin>, abgerufen am 01.03.2021.

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