Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

kristallin

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung kris-tal-lin
GrundformKristall1
Wortbildung  mit ›kristallin‹ als Erstglied: kristallinisch  ·  mit ›kristallin‹ als Letztglied: kryptokristallin · makrokristallin
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich aus kleinsten Kristallen bestehend
entsprechend der Bedeutung von Kristall¹
Beispiele:
der kristalline Zustand von Festkörpern, Flüssigkeiten
kristalliner Schiefer

Typische Verbindungen zu ›kristallin‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kristallin‹.

Verwendungsbeispiele für ›kristallin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also was jetzt, ist das Medium flüssig oder hat es einen regelmäßigen kristallinen Aufbau? [C't, 1998, Nr. 6]
Der Wechsel von amorph nach kristallin verlangt außerdem ein langsames Abkühlen. [C't, 1998, Nr. 25]
Die chemische Stabilität in der kristallinen Phase stellte lange Zeit ein ernsthaftes Problem dar. [C't, 1995, Nr. 2]
Denn die Verfahren, mit denen sie hergestellt werden, erlauben, ihren kristallinen Aufbau zu steuern, und der beeinflußt stark das elektrische Verhalten. [Die Zeit, 02.08.1991, Nr. 32]
Es widerstand aber lange Zeit allen Versuchen, es in reiner kristalliner Form darzustellen. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 367]
Zitationshilfe
„kristallin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kristallin>.

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