krud

GrammatikAdjektiv
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend roh, grob
Beispiele:
krude Späße, Worte
krud spielen, singen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krud(e) · Krudität
krud(e) Adj. ‘roh, grob, unverdaulich’, übertragen ‘derb, unfein, vulgär’, entlehnt (Ende 18. Jh.) aus lat. crūdus ‘roh, ungekocht, grausam’. Krudität f. ‘unverdauliches Nahrungsmittel, Derbheit’, entlehnt (19. Jh.) aus lat. crūditās (Genitiv crūditātis) ‘Unverdaulichkeit’.

Thesaurus

Synonymgruppe
im Rohzustand · krud · ↗krude · ↗roh · ↗unbearbeitet · ↗unbehandelt · ↗unverarbeitet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antiamerikanismus Antisemitismus Biologismus Egoismus Gemisch Humor Kapitalismus Kreuzung Körperlichkeit Libretto Logik Machart Manifest Materialismus Melange Mischung Mix Mixtur Naturalismus Plot Realismus Realität Sammelsurium Sexualität Story Thesis Vereinfachung Verschwörungstheorie Weltbild Wirklichkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›krud‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn seine krud anzuschauenden Manöver kreisen vor allem um eines, die Benutzerfreundlichkeit.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2000
Nun vergleicht Kohl nicht nur, nein, er bezeichnet DDR-Knäste krud als Konzentrationslager.
Die Zeit, 02.02.1987, Nr. 05
Er absolviert zum Auftakt krud kontrastreich widersprüchlich Bach, Granados und Skrjabin.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.1997
Zitationshilfe
„krud“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/krud>, abgerufen am 21.11.2019.

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