krude

GrammatikAdjektiv
Worttrennungkru-de (computergeneriert)
Wortbildung mit ›krude‹ als Grundform: ↗Krudheit · ↗Krudität
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

Synonym zu krud
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krud(e) · Krudität
krud(e) Adj. ‘roh, grob, unverdaulich’, übertragen ‘derb, unfein, vulgär’, entlehnt (Ende 18. Jh.) aus lat. crūdus ‘roh, ungekocht, grausam’. Krudität f. ‘unverdauliches Nahrungsmittel, Derbheit’, entlehnt (19. Jh.) aus lat. crūditās (Genitiv crūditātis) ‘Unverdaulichkeit’.

Thesaurus

Synonymgruppe
im Rohzustand · krud · krude · ↗roh · ↗unbearbeitet · ↗unbehandelt · ↗unverarbeitet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Faktizität Mischung ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›krude‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sträube sich zwar gegen das Breittreten der kruden Theorien.
Die Zeit, 18.07.2011, Nr. 29
Muß man ihnen überhaupt ein Plateau bieten für ihre kruden Ideen?
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1998
Die Bedienung mutet nur noch bei wenigen Anbietern krude an.
C't, 1997, Nr. 10
Die Lady besteht aus Edelstahl, und ofenfrisch ist sie von eher kruder Gestalt.
o. A. [kr.]: Emily. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1997]
Sie habe mit einer Pistole auf ihre Genossen gezielt und krudes Zeug gestammelt.
Krausser, Helmut: Eros, Köln: DuMont 2006, S. 240
Zitationshilfe
„krude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/krude>, abgerufen am 15.12.2018.

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