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krumpelig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung krum-pe-lig
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich knittrig, zerknittert, schrumpelig
Beispiel:
der Stoff ist nach dem Waschen krumpelig geworden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krump(e)lig · Krumpel · krumpeln
krump(e)lig Adj. ‘faltig, zerknittert, schrumplig’, gebildet (18. Jh.) zu Krumpel f. (nordd.) ‘Knitter-, Hautfalte, Runzel’, krumpeln Vb. ‘knittern’ (17. Jh.); zur Wortgruppe um Krampf (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
zerknittert · zerwühlt · zerzaust  ●  zersaust  österr. · krumpelig  ugs. · krumplig  ugs. · schlampig  ugs.
Synonymgruppe
knitterig · krumpelig · verknittert · zerknittert  ●  gecrinkelt (Stoff)  fachspr. · gekreppt (Papier)  fachspr.

Verwendungsbeispiele für ›krumpelig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Du klappst zu einem krumpeligen Häufchen auf dem Fußboden zusammen. [Süddeutsche Zeitung, 24.11.1998]
Es hat ein schäbig hingerotztes Cover mit Feuer und krumpelig ausgeschnittenen Bandfotos. [Die Zeit, 06.04.2000, Nr. 15]
An der Theke stand ein alter Mann, die Kleider feucht und krumpelig. [Die Zeit, 23.07.1965, Nr. 30]
Nicht Nervosität also ist schuld am flattrigen Kampf gegen krumpeliges Papier, nicht zu schwach ausgeprägte Sollknickstellen, nicht windschutzscheibendeckendes Format, nicht Bildungsstand noch Wohnort. [Die Zeit, 31.08.1984, Nr. 36]
Selbst die drei Wellen sind nicht so elegant wie geplant, sondern recht krumpelig und unrund. [Die Zeit, 23.09.2006, Nr. 39]
Zitationshilfe
„krumpelig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/krumpelig>.

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