krumpelig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungkrum-pe-lig
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich knittrig, zerknittert, schrumpelig
Beispiel:
der Stoff ist nach dem Waschen krumpelig geworden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krump(e)lig · Krumpel · krumpeln
krump(e)lig Adj. ‘faltig, zerknittert, schrumplig’, gebildet (18. Jh.) zu Krumpel f. (nordd.) ‘Knitter-, Hautfalte, Runzel’, krumpeln Vb. ‘knittern’ (17. Jh.); zur Wortgruppe um ↗Krampf (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
zerknittert · zerwühlt · zerzaust  ●  zersaust  österr. · krumpelig  ugs. · krumplig  ugs. · ↗schlampig  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
knitterig · krumpelig · verknittert · zerknittert  ●  gecrinkelt (Stoff)  fachspr. · ↗gekreppt (Papier)  fachspr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›krumpelig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Du klappst zu einem krumpeligen Häufchen auf dem Fußboden zusammen.
Süddeutsche Zeitung, 24.11.1998
Es hat ein schäbig hingerotztes Cover mit Feuer und krumpelig ausgeschnittenen Bandfotos.
Die Zeit, 06.04.2000, Nr. 15
An der Theke stand ein alter Mann, die Kleider feucht und krumpelig.
Die Zeit, 23.07.1965, Nr. 30
Zitationshilfe
„krumpelig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/krumpelig>, abgerufen am 24.01.2020.

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