kurzlebig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungkurz-le-big (computergeneriert)
formal verwandt mitleben
Wortbildung mit ›kurzlebig‹ als Erstglied: ↗Kurzlebigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

von kurzer Lebensdauer
Beispiele:
kurzlebige Gewächse, Tiere
ein kurzlebiges Geschlecht
übertragen
Beispiele:
kurzlebige Zeitströmungen, Modewörter
Wissenschaft kurzlebige radioaktive Isotope, Elementarteilchen (= schnell zerfallende radioaktive Isotope, Elementarteilchen)
nicht strapazierfähig, wenig haltbar
Beispiel:
kurzlebige Wirtschaftsgüter, Haushaltsgegenstände

Thesaurus

Synonymgruppe
ephemer · ↗flüchtig · kurzlebig · ↗schnelllebig · sich häufig ändernd · ↗transitorisch · ↗vergänglich
Assoziationen
  • (für) eine Weile · (nur) für den Übergang · eine Zeit lang · für eine Übergangszeit · keine endgültige Lösung · ↗kurzzeitig · nicht auf Dauer · nicht dauerhaft · nicht für die Ewigkeit (gedacht) · nicht für immer · nicht von Dauer · ↗temporär · zeitlich begrenzt · ↗zeitweilig · zur Überbrückung · ↗übergangsweise  ●  ↗transient  geh. · ↗vorübergehend  ugs.
  • kurzlebig · schnell vorbei  ●  ↗Eintagsfliege  fig. · ↗Strohfeuer  fig.
Synonymgruppe
kurzlebig · schnell vorbei  ●  ↗Eintagsfliege  fig. · ↗Strohfeuer  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufgeregtheit Dynastie Elementarteilchen Erscheinung Euphorie Gebilde Imperium Isotop Jod Konsumgut Königreich Mode Modeerscheinung Modetrend Molekül Partikel Räterepublik Schlager Spaltprodukt Teilchen Trend Triumph Wirtschaftsgut Zeitschrift Zwischenprodukt massereich meist oberflächlich vergleichsweise äußerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kurzlebig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viele hatten die GUS bereits als künstliche - also kurzlebige - Übergangsform abgetan.
Der Tagesspiegel, 30.11.2001
Das hätte ihn um einen kurzlebigen Triumph gebracht, auf Dauer war es belanglos.
Der Spiegel, 07.08.1989
Da sie oft kurzlebig waren, die Titel mitunter wechselten, sind sie bibliographisch schwer zu verzeichnen.
o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 12447
Dramaturgische Regeln, meist recht kurzlebigen Erfahrungen entnommen, waren immer nur für den Tag gültig.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 284
Vom gleichen Tage sollte die kurzlebige republikanische Ära datieren, der republikanische Kalender.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10530
Zitationshilfe
„kurzlebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kurzlebig>, abgerufen am 19.06.2019.

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