läppern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungläp-pern
Wortbildung mit ›läppern‹ als Letztglied: ↗zusammenläppern
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich
1.
es läppert jmdn. nach etw.jmd. hat großen Appetit auf etw.
Beispiel:
es läppert mich nach Schokolade
2.
etw. in kleinen Zügen trinken
Beispiel:
Wasser läppern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

läppern · zusammenläppern
läppern Vb. ‘in kleinen Zügen trinken, schlürfen’ (16. Jh.), dann auch reflexiv ‘sich aus kleinen Mengen anhäufen’, es läppert mich nach etw. ‘es gelüstet mich nach etw., habe Appetit auf etw.’; Iterativbildung zu mnd. lāpen ‘lecken, schlürfen’, das zu der unter ↗Löffel (s. d.) behandelten Wortgruppe gehört. zusammenläppern Vb. reflexiv ‘in kleinen Mengen zusammenkommen’ (18. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

dahin hin zusammenläppern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›läppern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es läppert sich, wie gesagt, aber reich wird man so nicht.
Süddeutsche Zeitung, 22.08.2001
Zwischen 7 und 10 Mark sind oftmals fällig, das läppert sich.
Bild, 24.10.1997
Gewiss, Babelsberg 03 schwimmt nun wahrlich nicht im Geld, aber es läppert sich.
Der Tagesspiegel, 16.08.2001
Bei nur 12500 Dummen läppert sich das zu einer runden Million.
Die Zeit, 26.03.1982, Nr. 13
Ungefähr in jedem Jahr hielten die Entwickler eine neue Variante bereit, und das läppert sich halt.
C't, 1997, Nr. 4
Zitationshilfe
„läppern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/läppern>, abgerufen am 18.11.2019.

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