lüpfen

GrammatikVerb
Worttrennunglüp-fen
eWDG, 1969

Bedeutung

etw. (Deckendes) leicht hochheben
Beispiele:
die Decke, einen Vorhang, Deckel, Bettzipfel, sein Visier lupfen
er lüpfte den Hut zum Gruße, hatte seine Mütze gelüpft
sie lüpfte ihren Schleier
Zu zweit gelang es ihnen, die eine Seite des Wagens zu lüpfen [BrochHuguenau469]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lüpfen · lupfen
lüpfen lupfen Vb. ‘in die Höhe heben, an-, aufheben’, auch mhd. lupfen, lüpfen. Herkunft unbekannt.

Thesaurus

Synonymgruppe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bettdecke Decke Deckel Hemd Hut Kleid Rock Schleier T-Shirt Vorhang Zipfel Zylinder heben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lüpfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lüpfte sie; ja er wendete sie hin und her.
Die Zeit, 02.07.1971, Nr. 27
Auch auf dem neuen Pardon lüpft der bekannte Grußteufel im Titel den Hut.
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2004
Mindestens lüpften sich beim geringsten Versuch dazu schon seine Ellbogen.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 237
Du lüpfst den Rock mit deinem Feuerhaken, siehst ihre braunen Schenkel.
Burger, Hermann: Die künstliche Mutter, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1986 [1982], S. 243
Die Leute lüpften die Gardinen und horchten dem Lärm nach.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 16
Zitationshilfe
„lüpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lüpfen>, abgerufen am 11.12.2019.

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