lateral

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungla-te-ral (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›lateral‹ als Erstglied: ↗lateralisieren  ·  mit ›lateral‹ als Letztglied: ↗multilateral · ↗unilateral
eWDG, 1969

Bedeutung

seitlich, seitwärts
Beispiel:
Sprachwissenschaft das »l« ist ein lateraler Laut
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lateral · bilateral · multilateral
lateral Adj. ‘seitlich, von einer Seite ausgehend’, entlehnt (um 1800) aus gleichbed. lat. laterālis, zu lat. latus (Genitiv lateris) n. ‘Seite’. Dazu als Neubildungen die Zusammensetzungen bilateral Adj. ‘zweiseitig, von zwei Seiten ausgehend’ (19. Jh.), in Verbindung mit ↗bi- ‘zwei-, doppel-’ (s. d.), und multilateral Adj. ‘viel-, mehrseitig’ (20. Jh.), in Verbindung mit lat. multus ‘viel’.

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
seitlich · zur Seite hin gelegen  ●  lateral  fachspr.
Synonymgruppe
außen  ●  lateral  fachspr.
Anatomie
Synonymgruppe
schläfenwärts · ↗seitlich  ●  lateral  fachspr. · ↗temporal  fachspr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Denken Inhibition Kern Nukleus dorsal medial

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lateral‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aufgrund ihrer Anordnung entstehen jedoch nicht nur in lateraler, sondern auch in vertikaler Richtung kleine Schalter.
C't, 1998, Nr. 17
Infolgedessen sind nicht nur die Lipoidmoleküle selbst, sondern auch die eingebetteten Proteine in lateraler Richtung beweglich.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 40
Die lateralen und ventralen Ganglien sind größer als die anderen.
Roth, G. u. Wullimann, Mario F.: Evolution der Nervensysteme und der Sinnesorgane. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 381
In dieser Arbeit wurden Diodenlaser sowohl mit verstärkungsgeführter phasengekoppelter Mehrstreifenanordnung als auch großflächige lateral indexgeführte Anordnungen verwendet.
Hollemann, Günter: Ein Dioden-gepumpter Nd:YAG Laser für ein Indium-Frequenznormal, Garching bei München: Max-Planck-Inst. für Quantenoptik 1993, S. 20
Das Milieu, das Filme dieser Strickart hervorbringt, zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Unfähigkeit aus, lateral zu denken und Realitäten zu erkennen.
Die Zeit, 29.05.2006, Nr. 22
Zitationshilfe
„lateral“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lateral>, abgerufen am 19.03.2019.

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