Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

lebensüberdrüssig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung le-bens-über-drüs-sig
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Lebensüberdruss

Thesaurus

Synonymgruppe
lebensüberdrüssig · selbstmordgefährdet  ●  suizidgefährdet  Hauptform · lebensmüde  ugs. · suizidal  fachspr. · suizidal (med.)  fachspr. · suizidär  fachspr. · todessehnsüchtig  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›lebensüberdrüssig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Mann war durch seine Frau so lebensüberdrüssig geworden, daß er sich entschloß, das Dasein freiwillig zu beenden. [Die Zeit, 20.03.1952, Nr. 12]
Denn dann wäre er lebensüberdrüssig oder betrachte sich nur noch als verfügbares Objekt seiner selbst. [Die Welt, 28.02.2001]
Ihr Gehirn erträgt es nicht, sie wirft sich aufs Sofa und weint, jedenfalls ist sie unglücklich und lebensüberdrüssig. [Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 9358]
Nicht nur lebensüberdrüssige Säuglinge haben unter diesen Bedingungen freilich keine Chance, sondern auch ältere Wasserratten werden sich an die Kneippkur erst gewöhnen müssen. [konkret, 1984]
Bleiern, schwer, träg, apathisch, mißmutig, weltverachtend, mit einem Wort schwer lebensüberdrüssig wird ein gesund veranlagter Mensch durch fortgesetzte Entbehrung genereller Notwendigkeiten. [Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652]
Zitationshilfe
„lebensüberdrüssig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lebens%C3%BCberdr%C3%BCssig>.

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