lebensüberdrüssig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungle-bens-über-drüs-sig (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Lebensüberdruss

Thesaurus

Synonymgruppe
lebensüberdrüssig · ↗selbstmordgefährdet  ●  suizidgefährdet  Hauptform · ↗lebensmüde  ugs. · ↗suizidal  fachspr. · ↗suizidal (med.)  fachspr. · ↗suizidär  fachspr. · todessehnsüchtig  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn dann wäre er lebensüberdrüssig oder betrachte sich nur noch als verfügbares Objekt seiner selbst.
Die Welt, 28.02.2001
Ein Mann war durch seine Frau so lebensüberdrüssig geworden, daß er sich entschloß, das Dasein freiwillig zu beenden.
Die Zeit, 20.03.1952, Nr. 12
Ihr Gehirn erträgt es nicht, sie wirft sich aufs Sofa und weint, jedenfalls ist sie unglücklich und lebensüberdrüssig.
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 9358
Bleiern, schwer, träg, apathisch, mißmutig, weltverachtend, mit einem Wort schwer lebensüberdrüssig wird ein gesund veranlagter Mensch durch fortgesetzte Entbehrung genereller Notwendigkeiten.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Lemmon ist genau das Gegenstück zum Profi Matthau, ein lebensüberdrüssiger Schussel, der einen Selbstmordversuch nach dem anderen verpatzt und Matthau in sein Handwerk pfuscht.
Süddeutsche Zeitung, 03.07.2000
Zitationshilfe
„lebensüberdrüssig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lebensüberdrüssig>, abgerufen am 20.06.2019.

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