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lebensfähig

Grammatik Adjektiv
Aussprache  [ˈleːbn̩sˌfɛːɪç]
Worttrennung le-bens-fä-hig
Wortzerlegung Leben -fähig
Wortbildung  mit ›lebensfähig‹ als Erstglied: Lebensfähigkeit
eWDG

Bedeutung

imstande zu leben
in gegensätzlicher Bedeutung zu lebensunfähig
Beispiele:
ein lebensfähiger Säugling
lebensfähig sein, bleiben
sich lebensfähig erhalten
übertragen
Beispiel:
das Unternehmen war auf die Dauer nicht lebensfähig (= nicht imstande zu bestehen)

Typische Verbindungen zu ›lebensfähig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lebensfähig‹.

Verwendungsbeispiele für ›lebensfähig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Südwesten des Reiches bezeichnet sie einen großen Teil des bäuerlichen Besitzes als nicht mehr lebensfähig. [Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 342]
Sie wären ohne diese Einrichtungen in der Umgebung, in die sie gestellt sind, nicht auf die Dauer lebensfähig. [Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 160]
Ohne die beiden jedenfalls sei das Blatt wirtschaftlich nicht lebensfähig. [Die Zeit, 12.03.1998, Nr. 12]
Regionale Organisationen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit erweisen sich als ausgesprochen lebensfähig. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1997]]
Ohne den Schutz ihrer alten »Szene« waren sie nicht lebensfähig. [konkret, 1990]
Zitationshilfe
„lebensfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lebensf%C3%A4hig>.

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