leichenfahl

Grammatik Adjektiv
Worttrennung lei-chen-fahl
eWDG

Bedeutung

fahl wie eine Leiche, sehr fahl
Beispiel:
sein Gesicht wurde leichenfahl

Verwendungsbeispiele für ›leichenfahl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hatte sich krampfhaft aufgerichtet und starrte mich an, die Augen angstvoll aufgerissen, die Züge leichenfahl.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 1174
Das hatte den Bischof so wütend gemacht, dass er fast das leichenfahle Gesicht geohrfeigt hätte.
Die Welt, 05.08.2000
Die Gesichter der Babys in den Kinderwagen sind leichenfahl; das Fleisch hat ein wächsernes oder seifenartiges Aussehen.
o. A.: 1945. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 4564
Zitationshilfe
„leichenfahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/leichenfahl>, abgerufen am 23.06.2021.

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