leichtlebig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungleicht-le-big (computergeneriert)
formal verwandt mitleben
Rechtschreibregeln§ 36 (1.2)
Wortbildung mit ›leichtlebig‹ als Erstglied: ↗Leichtlebigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

das Leben zu leicht nehmend, moralisch bedenkenlos, nicht einwandfrei
Beispiele:
er ist haltlos und leichtlebig
ein leichtlebiges Mädchen
diese Welt der Sinnenfreude ... der leichtlebigen Eleganz [R. BartschGeliebt195]

Thesaurus

Synonymgruppe
leichtherzig · leichtlebig · ↗unbekümmert · ↗unbeschwert
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem nahmen nun diese leichtlebigen Klänge den Glauben ans Volk.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 135
Er war liebenswürdig und leichtlebig, heiter und hoffnungsfroh, talentiert und tüchtig.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.2000
In dieser leichtlebigen Zeit war ich einer von den leichtlebigsten Burschen.
Der Tagesspiegel, 14.01.2000
Vor dem Weltreich hatten die leichtlebigen und wortreichen Ägypter Schweigen durchaus nicht für eine Tugend gehalten.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6376
Aber so leichtlebig und ungesetzt war man mitnichten im Berghofspeisesaal.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 335
Zitationshilfe
„leichtlebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/leichtlebig>, abgerufen am 24.03.2019.

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