libertin

Worttrennung li-ber-tin
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben, veraltend zügellos, schrankenlos

Verwendungsbeispiele für ›libertin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gilt heute als fesch, ein apokalyptisch oder gar libertin anmutendes Wörtlein von Kraus parat zu haben.
Die Zeit, 24.04.1964, Nr. 17
Das libertine Kostüm paßt nicht, es verrät wider Willen seine Herkunft.
konkret, 1989
Das ist libertiner Liberalismus - er vernichtet die eigene Welt und erzeugt Weißglut in der anderen.
Die Welt, 26.11.2004
Der Sohn wirft dem Bonvivant-Vater vor, dass er mit seiner libertinen Haltlosigkeit und seinen unzähligen Weibergeschichten die Familie zerstört habe.
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2003
Der Priester, der sein Ohr leiht, wird zum Verführer der Tochter und Ehefrau im Namen einer unkontrollierten Bilderwelt, zum Protagonisten libertiner Subversion der Lebensordnung.
Der Tagesspiegel, 16.11.2001
Zitationshilfe
„libertin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/libertin>, abgerufen am 14.06.2021.

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