lockerlassen

GrammatikVerb (nur verneint)
Aussprache
Worttrennunglo-cker-las-sen (computergeneriert)
Wortzerlegunglockerlassen
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich nicht lockerlassen (= nicht nachgeben)
Beispiele:
du darfst jetzt nicht lockerlassen!
er bestand auf seiner Forderung und ließ nicht locker

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amerikaner Anwalt Beamter Bezirksausschuss EU-Kommission Gegner Grüne Journalist Kampf Konkurrent Kritiker Opposition Protest Richter Staatsanwalt Staatsanwaltschaft Streit Winter Zügel anrufen dennoch einfach jedenfalls lassen nicht nie niemals offenbar schnell trotzdem

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lockerlassen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für einen Moment ließen die Hände des Vaters erstaunt locker.
Kuckart, Judith: Lenas Liebe, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 227
Wenn sie etwas wirklich will, dann lässt sie auch nicht locker.
Der Tagesspiegel, 10.01.2001
Da werden wir nicht lockerlassen, da werden wir weiter versuchen, die Dinge voranzutreiben.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1995
Der Meister ist immer noch in seinem Element und läßt nicht locker.
Wallraff, Günter: Ganz unten, Berlin: Aufbau-Verl.1986 [1985], S. 106
Aber man ließ nicht locker, trat immer wieder an mich heran.
Goldmark, Karl: Erinnerungen aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 29208
Zitationshilfe
„lockerlassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lockerlassen>, abgerufen am 21.03.2019.

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