Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

lohen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung lo-hen
Wortbildung  mit ›lohen‹ als Letztglied: auflohen · umlohen
eWDG

Bedeutung

gehoben hell brennen, flammen, lodern
Beispiele:
der Himmel loht in den Flammen des Abendrots
ein lohender Brand
die lohende Fackel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lohe1 · lohen
Lohe1 f. ‘lodernde Flamme’, mhd. lohe, mnd. lō(he), daneben (mit grammatischem Wechsel von h und g) anord. logi, schwed. låga, mit Ablaut ahd. loug (um 800), mhd. louc, asächs. lōgna, aengl. līeg, anord. leygr stellen sich zu der unter licht (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *leuk- ‘leuchten, licht’. lohen Vb. ‘flammen, lodern’, ahd. lohen (11. Jh.), mhd. lohen.

Typische Verbindungen zu ›lohen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lohen‹.

Verwendungsbeispiele für ›lohen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weiße Haare lohten wie ein wilder Kranz um den schmalen Kopf. [Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 380]
Da war natürlich wieder Einsturzgefahr oder die Flammen lohten aus den Fenstern raus. [o. A.: Bericht einer Frau über die Auswirkungen der alliierten Bombenangriffe auf Dresden am 13. Februar 1945, 2. Fassung, 13.02.1945]
Sie klopft an die Türen, sie loht durch die Korridore, sie gleitet an den Fenstern vorüber. [Tucholsky, Kurt: Das leere Schloß. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]]
Über dem dornigen Maquis loht stumm die Hitze, und die Augen schmerzen fast, so hell leuchtet der Stein. [Die Zeit, 07.05.1982, Nr. 19]
Die Luft sei wegen des brennenden Staubs nicht mehr zu atmen gewesen, und im tiefen Gebirge hätten Flammen geloht. [Die Zeit, 01.10.1976, Nr. 41]
Zitationshilfe
„lohen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lohen#1>.

Weitere Informationen …

lohen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung lo-hen
eWDG

Bedeutung

etw. gerben
Beispiel:
Felle lohen

Typische Verbindungen zu ›lohen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lohen‹.

Verwendungsbeispiele für ›lohen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weiße Haare lohten wie ein wilder Kranz um den schmalen Kopf. [Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 380]
Da war natürlich wieder Einsturzgefahr oder die Flammen lohten aus den Fenstern raus. [o. A.: Bericht einer Frau über die Auswirkungen der alliierten Bombenangriffe auf Dresden am 13. Februar 1945, 2. Fassung, 13.02.1945]
Sie klopft an die Türen, sie loht durch die Korridore, sie gleitet an den Fenstern vorüber. [Tucholsky, Kurt: Das leere Schloß. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]]
Über dem dornigen Maquis loht stumm die Hitze, und die Augen schmerzen fast, so hell leuchtet der Stein. [Die Zeit, 07.05.1982, Nr. 19]
Die Luft sei wegen des brennenden Staubs nicht mehr zu atmen gewesen, und im tiefen Gebirge hätten Flammen geloht. [Die Zeit, 01.10.1976, Nr. 41]
Zitationshilfe
„lohen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lohen#2>.

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