lohen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglo-hen
Wortbildung mit ›lohen‹ als Letztglied: ↗auflohen · ↗umlohen
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben hell brennen, flammen, lodern
Beispiele:
der Himmel loht in den Flammen des Abendrots
ein lohender Brand
die lohende Fackel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lohe1 · lohen
Lohe1 f. ‘lodernde Flamme’, mhd. lohe, mnd. lō(he), daneben (mit grammatischem Wechsel von h und g) anord. logi, schwed. låga, mit Ablaut ahd. loug (um 800), mhd. louc, asächs. lōgna, aengl. līeg, anord. leygr stellen sich zu der unter ↗licht (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *leuk- ‘leuchten, licht’. lohen Vb. ‘flammen, lodern’, ahd. lohen (11. Jh.), mhd. lohen.

Thesaurus

Synonymgruppe
aufflammen · ↗auflodern · ↗brennen · ↗emporflammen · ↗flackern · hochflammen · ↗hochschlagen (Flammen) · in Flammen aufgehen · in Flammen stehen · in hellen Flammen stehen · ↗lodern · lohen · ↗verbrennen · ↗zucken (Flamme) · ↗züngeln (Flamme)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feuer Flamme auf

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lohen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weiße Haare lohten wie ein wilder Kranz um den schmalen Kopf.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 380
Über dem dornigen Maquis loht stumm die Hitze, und die Augen schmerzen fast, so hell leuchtet der Stein.
Die Zeit, 07.05.1982, Nr. 19
Da war natürlich wieder Einsturzgefahr oder die Flammen lohten aus den Fenstern raus.
o. A.: Bericht einer Frau über die Auswirkungen der alliierten Bombenangriffe auf Dresden am 13. Februar 1945, 2. Fassung, 13.02.1945
Sie klopft an die Türen, sie loht durch die Korridore, sie gleitet an den Fenstern vorüber.
Tucholsky, Kurt: Das leere Schloß. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]
Auch aus dem Menschenhimmel der Tiefe lohte ihm da und dort zeugender Brand entgegen, und solch eine Herzensflamme zog den Sehnsüchtigen im Sturme gewaltsam an.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 263
Zitationshilfe
„lohen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lohen#1>, abgerufen am 16.10.2019.

Weitere Informationen …

lohen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglo-hen
eWDG, 1969

Bedeutung

etw. gerben
Beispiel:
Felle lohen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lohe1 · lohen
Lohe1 f. ‘lodernde Flamme’, mhd. lohe, mnd. lō(he), daneben (mit grammatischem Wechsel von h und g) anord. logi, schwed. låga, mit Ablaut ahd. loug (um 800), mhd. louc, asächs. lōgna, aengl. līeg, anord. leygr stellen sich zu der unter ↗licht (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *leuk- ‘leuchten, licht’. lohen Vb. ‘flammen, lodern’, ahd. lohen (11. Jh.), mhd. lohen.

Thesaurus

Synonymgruppe
aufflammen · ↗auflodern · ↗brennen · ↗emporflammen · ↗flackern · hochflammen · ↗hochschlagen (Flammen) · in Flammen aufgehen · in Flammen stehen · in hellen Flammen stehen · ↗lodern · lohen · ↗verbrennen · ↗zucken (Flamme) · ↗züngeln (Flamme)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feuer Flamme auf

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lohen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weiße Haare lohten wie ein wilder Kranz um den schmalen Kopf.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 380
Über dem dornigen Maquis loht stumm die Hitze, und die Augen schmerzen fast, so hell leuchtet der Stein.
Die Zeit, 07.05.1982, Nr. 19
Da war natürlich wieder Einsturzgefahr oder die Flammen lohten aus den Fenstern raus.
o. A.: Bericht einer Frau über die Auswirkungen der alliierten Bombenangriffe auf Dresden am 13. Februar 1945, 2. Fassung, 13.02.1945
Sie klopft an die Türen, sie loht durch die Korridore, sie gleitet an den Fenstern vorüber.
Tucholsky, Kurt: Das leere Schloß. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]
Auch aus dem Menschenhimmel der Tiefe lohte ihm da und dort zeugender Brand entgegen, und solch eine Herzensflamme zog den Sehnsüchtigen im Sturme gewaltsam an.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 263
Zitationshilfe
„lohen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lohen#2>, abgerufen am 16.10.2019.

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