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losbekommen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglos-be-kom-men
Wortzerlegunglos-bekommen
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich etw. von etw. lösen können
Beispiele:
ich bekomme den Deckel nicht los
Sie zog heftig, um ihre Hand loszubekommen [HesseNarziß5,92]
jmdn. losbekommen
Beispiel:
den Inhaftierten (durch Hinterlegung einer Kaution) losbekommen (= befreien können)

Thesaurus

Synonymgruppe
Synonymgruppe
abbekommen · gelöst bekommen · losbekommen  ●  ↗abkriegen  ugs. · gelöst kriegen  ugs. · ↗loskriegen  ugs. · ↗wegkriegen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

bekommen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›losbekommen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen aber bekommen die Makler ihre Villen nicht mehr los.
Die Zeit, 18.05.2009, Nr. 20
Die Krankheit bekam er zwei Jahre lang nicht mehr los.
Süddeutsche Zeitung, 16.06.2004
Irgendwann, als Kind oder Jugendlicher, bekommt man so ein Ding verpaßt und wird es sein Leben lang nicht mehr los.
Biller, Maxim: Brille, Lara und die Glocken von St. Ursula. In: ders., Wenn ich einmal reich und tot bin, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1990, S. 194
Und als er es endlich losbekam, hing noch ein großer Fetzen der Stirn daran.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10799
Doch sie bekam das Grundstück wegen planungsrechtlicher Unsicherheiten nicht los.
Die Welt, 06.11.2003
Zitationshilfe
„losbekommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/losbekommen>, abgerufen am 09.12.2019.

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