loshacken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglos-ha-cken
Wortzerlegunglos-hacken
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich auf, gegen jmdn. loshackenjmdm. Vorwürfe zu machen beginnen
Beispiele:
alle hackten auf ihn los, weil er Kritik geübt hatte
Wenn mein Vater nicht die Tante anbrüllte ... hackte er gegen meine Mutter los [RennKindheit72]

Typische Verbindungen
computergeneriert

hacken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›loshacken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Auerhahn kam von oben, setzte sich auf meinen Kopf und hackte los.
Bild, 25.08.1999
Unser Stoßtrupp hat auf Metallbühnen halbgefrorene Matschberge loszuhacken und wegzuschaufeln, die aus mächtigen Rohren herausgequollen sind.
konkret, 1985
Die Autorität beider Elternteile verschwindet auf Nimmerwiedersehen, wenn die Kinder ihre Erzieher aufeinander loshacken sehen.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 28163
Jetzt hackt er wütend auf die empfindlichste Körperstelle des Pottwals los - auf das Spritzloch oben auf dem kantigen Schädel.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1978, Nr. 12
Nun mußten die Mühlknappen wieder allmorgendlich ins Gerinne steigen, das Grundeis vom Boden loszuhacken.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 182
Zitationshilfe
„loshacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/loshacken>, abgerufen am 16.09.2019.

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