lukrativ
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunglu-kra-tiv (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›lukrativ‹ als Letztglied: ↗unlukrativ
eWDG, 1969

Bedeutung

einträglich, gewinnbringend
Beispiele:
ein lukrativer Posten
eine lukrative Beschäftigung
lukrative Aufträge, Exportgeschäfte
sich [Dativ] einen lukrativen Nebenerwerb suchen
das Geschäft war auf die Dauer nicht lukrativ genug
lukrativer arbeiten als vorher
die zu laut ins braune Horn geblasen hatten, pflegte man aus lukrativen Erwägungen nicht mehr einzuladen [R. BartschGeliebt124]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lukrativ Adj. ‘gewinnbringend, einträglich’, Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. frz. lucratif bzw. aus lat. lucrātīvus ‘gewonnen, mit Gewinn und Vorteil verknüpft’, einer Ableitung von lat. lucrārī ‘gewinnen, Vorteil ziehen’ (zu lat. lucrum ‘Gewinn, Vorteil’).

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewinn bringend · ↗einbringlich · ↗einträglich · ↗ergiebig · ↗ertragreich · ↗gewinnbringend · ↗lohnend · ↗profitabel · renditestark (teilweise werbesprachlich) · ↗rentabel · ↗rentierlich · ↗zugkräftig
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angebot Anlagemöglichkeiten Aufträge Betätigungsfeld Deal Einnahmequelle Fernsehvertrag Geldanlage Geschäft Geschäftsfeld Geschäftszweig Großauftrag Gruppenphase Investment Job Marktnische Marktsegment Nebengeschäft Nebenjob Nebentätigkeiten Nebenverdienst Nische Offerte Posten Werbeverträge Zukunftsmarkt Zusatzgeschäft höchst äußerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lukrativ‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen drängen jedoch immer mehr Anbieter in das kleine lukrative Segment.
Die Welt, 18.08.2003
Ende des vergangenen Jahres sah es dagegen nicht mehr so lukrativ aus.
Der Tagesspiegel, 01.01.2001
Allein in Deutschland buhlen rund 200 Gesellschaften um die lukrativsten Beteiligungen.
o. A. [sec]: Wagniskapital. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [2000]
Sie bieten den Tennisprofis die lukrativsten Preisgelder, in diesem Jahr insgesamt neun Millionen Mark.
o. A. [hei.]: US-Open. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1985]
Er hielt das Projekt »Ranch an den Blauen Bergen«, eine Marotte des Alten, für dusselig und zudem wenig lukrativ.
Degenhardt, Franz Josef: Für ewig und drei Tage, Berlin: Aufbau-Verl. 1999, S. 36
Zitationshilfe
„lukrativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lukrativ>, abgerufen am 26.06.2017.

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