lukullisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunglu-kul-lisch (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

nach der Art eines Feinschmeckers, raffiniert zubereitet
Beispiele:
ein lukullisches Mahl, Gericht
ein lukullischer Genuss
lukullische Speisen
in dieser Gaststätte bekommt man lukullische Spezialitäten
wir haben dort lukullisch gegessen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lukullisch Adj. ‘üppig, schwelgerisch und erlesen’ (von Speisen und Gastmahlen), dt. Bildung (18. Jh.) zum Namen des wegen seines Reichtums und seiner Verschwendung bekannten römischen Feldherrn Lūcullus.

Thesaurus

Synonymgruppe
deliziös · die Kochkunst betreffend · ↗kulinarisch · lukullisch · ↗schmackhaft
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Freude Genuß Köstlichkeit Leckerbissen Mahl Mahlzeit Spezialität Theatervergnügen Vergnügen Vorliebe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›lukullisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leider hatte auch diese Aufnahme mehr dokumentarischen als lukullischen Charakter.
Die Zeit, 10.07.2000, Nr. 28
Für eine Ausstellung hätten sie jedoch lukullischer aufbereitet werden müssen.
Der Tagesspiegel, 13.03.2004
Da können die Pausen bei langen Fahrten gezielt zu lukullischen Genüssen führen.
Die Welt, 06.03.1999
Dünner Tee und trockene Biskuits waren meist die einzigen lukullischen Genüsse.
Bild, 10.03.1998
Bloße Nahrungsaufnahme ist ihnen zu schnöde; erst der lukullische Diskurs kitzelt den gallischen Gaumen.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.1997
Zitationshilfe
„lukullisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/lukullisch>, abgerufen am 22.11.2019.

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