mählich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmäh-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›mählich‹ als Letztglied: ↗allmählich
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet allmählich
Beispiele:
ein mählicher Übergang, Wechsel
mählich ging die Sonne drüben hinter den Bäumen nieder [G. HermannKubinke214]
Die Straße ... stieg mählich an [BronnenDeutschland12]

Thesaurus

Synonymgruppe
allmählich · ↗graduell · mit der Zeit · nach und nach · ↗sukzessiv · ↗sukzessive · zögernd  ●  ↗peu à peu  franz. · langsam aber sicher  ugs. · langsam langsam  ugs. · mählich  geh., veraltend
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (jeder) einzeln · Punkt für Punkt · abwechselnd · der Reihe nach · einer nach dem anderen · nach der Reihe · ↗nacheinander · ↗reihum
  • Stück für Stück · Zug um Zug · ↗abschnittweise · ↗etappenweise · in Etappen · in kleinen Schritten · ↗portionsweise · ↗ratenweise · ↗schrittweise · ↗stufenweise · ↗stückweise  ●  Schritt für Schritt  fig. · in einzelnen Schritten  Hauptform
  • auf Dauer · auf lange Sicht · für (eine) lange Zeit · für (eine) längere Zeit · für einen langen Zeitraum · für einen längeren Zeitraum · ↗langfristig · ↗längerfristig · ↗nachhaltig · nicht nur für (ein paar Tage)  ●  für länger  ugs.
  • auf (die) Jahre gerechnet · auf (die) Jahre gesehen · im Lauf der Jahre · im Lauf der Zeit · im Lauf vieler Jahre · im Laufe der Jahre · im Laufe der Zeit · mit den Jahren · mit der Zeit · über die Jahre
  • (sehr) verzögert · im Schleichtempo · im Schritttempo · im Zeitlupentempo · in Zeitlupe · kriechend · quälend langsam · ↗schleichend · ↗schleppend · sehr langsam  ●  (kommt) langsam wie beim Ochsen die Milch  ugs., scherzhaft · im Schneckentempo  ugs.
  • nicht erkennbar · nicht wahrnehmbar · unbemerkbar · ↗unerkennbar · ↗unmerklich  ●  ↗schleichend  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Verfall wandeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mählich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem ein Sport hierzulande Eingang gefunden hatte, breitete er sich mählich aus.
Die Zeit, 04.06.1965, Nr. 23
Gleichzeitig baut China seine wirtschaftliche und politische Macht in der Region mählich, aber gezielt aus.
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2002
Infolge Entfaltung des Schrifttums blühte die deutsche Sprache mählich empor.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 166
Das Untersetzen der Bettpfanne ist in der Wirkung nicht viel anders als das mähliche Einschieben eines Rasiermessers.
Weiß-Rüthel, Arnold: Musketier Reue. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 220
So ist der Zeitgenosse mählich gewöhnt, zu jeder Stunde und überall das Plakat zu sehen, einzeln, in Gruppen, ja, in Massen.
Reklame-Praxis, 1924, Nr. 2, Bd. 1
Zitationshilfe
„mählich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mählich>, abgerufen am 18.04.2019.

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