Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

müllen

Worttrennung mül-len
GrundformMüll
Wortbildung  mit ›müllen‹ als Letztglied: vermüllen · vollmüllen · zumüllen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich
a)
Müll produzieren
b)
Müll wegwerfen

Verwendungsbeispiele für ›müllen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man soll nicht in den Daten Anderer »müllen", schon gar nicht für Geld. [Die Zeit, 22.02.2010, Nr. 08]
So schickt es bei jedem fehlgeschlagenen Test eine Mail an den Netzwerkverwalter und müllt damit über Nacht dessen Mailbox voll. [C’t, 1999, Nr. 6]
Und das sind auch nicht die frommen Tupperdosen, die sich ihm auf dem evangelischen Kirchentag vor die Füße gemüllt haben. [Die Zeit, 15.06.2009, Nr. 24]
Das Arbeitsamt müllt mich mit weiteren Anfragen von Personalvermittlungs‑ bzw. Zeitarbeitsfirmen voll. [Der Tagesspiegel, 05.03.2002]
Zitationshilfe
„müllen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/m%C3%BCllen>.

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