madig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ma-dig (computergeneriert)

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. voller Maden, von Maden zerfressen
  2. 2. [salopp, übertragen] ⟨jmdn., etw. madig machen⟩ jmdn., etw. schlechtmachen, verunglimpfen
    1. ⟨jmdm. etw. madig machen⟩ jmdm. etw. zu verleiden suchen
eWDG

Bedeutungen

1.
voller Maden, von Maden zerfressen
Beispiele:
madige Früchte, Pilze
das Obst ist madig
2.
salopp, übertragen jmdn., etw. madig machenjmdn., etw. schlechtmachen, verunglimpfen
Beispiele:
jmds. Leistungen madig machen
Hasselbrink vom Landgericht macht Sie an allen möglichen Orten madig [ NachbarMond116]
jmdm. etw. madig machenjmdm. etw. zu verleiden suchen
Beispiel:
er wollte uns unseren Urlaub madig machen

Typische Verbindungen zu ›madig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›madig‹.

Verwendungsbeispiele für ›madig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da macht einer den anderen madig, was das Zeug hält, da will jeder triumphieren.
Die Welt, 28.05.2001
In Wirklichkeit wollen die uns nur die Computer madig machen.
C't, 1990, Nr. 10
Ein Bursche mit polnischem Namen hatte den Klotz madig machen wollen beim Richtfest - lächerlich.
Loest, Erich: Völkerschlachtdenkmal, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1987 [1984], S. 75
Madige Pilze lassen sich in der Geflügelzüchterei als Futter für junge Hühner und besonders für junge Fasanen verwerten.
Ulbrich, Eberhard: Essbar oder giftig?, Berlin: Grüne Post 1937, S. 56
Er las die Passagen mit nörgelnder Stimme vor und machte sie dann nach Strich und Faden mit einem einzigen fragenden Zusatz madig.
Zwerenz, Gerhard: Die Ehe der Maria Braun, München: Goldmann 1979, S. 158
Zitationshilfe
„madig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/madig>, abgerufen am 03.03.2021.

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