marmorn

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung mar-morn
Herkunft Latein

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. aus Marmor
  2. 2. [gehoben, übertragen] kalt, gefühllos
    1. hell wie Marmor, blendend weiß
eWDG

Bedeutungen

1.
aus Marmor
Beispiele:
eine marmorne Gedenktafel
marmorne Paläste, Torbögen, Stufen, Plastiken
ein Standbild auf marmornem Sockel
2.
gehoben, übertragen kalt, gefühllos
Beispiele:
ein marmornes Herz
Sie blickt wie eine marmorne Fremde hinüber [ WeisenbornMädchen100]
hell wie Marmor, blendend weiß
Beispiele:
seine marmorne Stirn
ein marmornes Antlitz

Typische Verbindungen zu ›marmorn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›marmorn‹.

Verwendungsbeispiele für ›marmorn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Sopran ist von der makellosen Schönheit marmorner Statuen aus klassischer Zeit.
Der Tagesspiegel, 16.02.2001
Auch eine marmorne Ehrentafel im Foyer ist schon in Arbeit.
Die Welt, 23.11.1999
Ich schritt wie auf sich wellendem Gummi zur marmornen Fläche.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 63
Wir gehen noch zu dem marmornen Belletristen von Adel und kehren dann um, denn es wird zu dunkel.
Borchardt, Rudolf: Vereinigung durch den Feind hindurch, Frankfurt a. M.: Ullstein 1982 [1937], S. 201
Ich habe nicht hinter mich gesehen auf die eiserne oder marmorne Tafel.
Klabund: Der Marketenderwagen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2324
Zitationshilfe
„marmorn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/marmorn>, abgerufen am 19.01.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Marmorkuchen
Marmorkreuz
Marmorkamin
Marmorimitation
Marmorierung
Marmorobelisk
Marmorplastik
Marmorplatte
Marmorpracht
Marmorquader