maunzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungmaun-zen
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich miauen, winseln
Beispiele:
der Kater maunzt
ich höre das Kind des Nachbarn in der Nacht maunzen (= weinerlich klagen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

miauen · mauen · maunzen · mauzen
miauen Vb. ‘wie eine Katze schreien’ (17. Jh.), abgeleitet von den Katzenlaut nachahmendem miau. Älter ist ebenfalls lautnachahmendes mauen Vb. mhd. māwen (s. ↗mau), mit den expressiven Weiterbildungen maunzen (16. Jh.) und mauzen (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
maunzen · ↗miauen
Oberbegriffe
  • Laute von sich geben
Assoziationen
  • (ein) Geräusch machen · zu hören sein

Typische Verbindungen
computergeneriert

Katze

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›maunzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der blonde Löwe brüllt nicht, als es darauf ankommt, er maunzt nur.
Die Zeit, 13.10.2008, Nr. 41
Überhaupt, du hast mich ganz schön traurig dargestellt, maunzte sie.
Süddeutsche Zeitung, 27.04.2001
Nur heute morgen, es war 7.00 Uhr, fing sie an zu maunzen.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 15.04.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Vorher maunzt es eine halbe Stunde, aber sonst ist es sehr brav.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 13.10.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Sie war und blieb vergnügt und sie hat nicht einmal gemaunzt oder ein schiefes Gesicht gemacht.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 08.04.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„maunzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/maunzen>, abgerufen am 24.10.2019.

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