missgünstig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmiss-güns-tig
WortzerlegungMissgunst-ig
Ungültige Schreibungmißgünstig
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1974

Bedeutung

voller Missgunst, neidisch
Beispiele:
jmds. Erfolg, Leistungen missgünstig, mit missgünstigen Augen betrachten
andere aber, Mißgünstige und Neidische, erklärten ihn für einen »Blender« [Kellerm.Totentanz89]
übertragen
Beispiel:
ein missgünstiges Schicksal

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gott Kollege Konkurrent Konkurrenz Kritiker Nachbar Schwester Zeitgenosse beäugen eifersüchtig mißtrauisch neidisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mißgünstig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Mutter hatte ein "missgünstiges Herz", sein träger Vater hat es versäumt, ihn zur Arbeit anzuhalten.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2002
Die Wirklichkeit sieht zumeist anders aus, zuweilen sogar neidisch, zänkisch, mißgünstig.
Die Zeit, 18.06.1976, Nr. 26
So manche mißgünstige Bemerkung, die darüber fällt, verkennt aber völlig die Situation.
Frisch, Karl von: Erinnerungen eines Biologen, Berlin: Springer 1957, S. 102
Nein, nein, das ist wieder so ein häßlicher, mißgünstiger Gedanke.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 119
Gras wächst mißgünstig und treibt ihn zurück in die Finsternis.
Ball, Hugo: Tenderenda der Phantast. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 5144
Zitationshilfe
„missgünstig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/missgünstig>, abgerufen am 07.12.2019.

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