mimetisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung mi-me-tisch
Wortbildung  mit ›mimetisch‹ als Erstglied: ↗Mimetik

Typische Verbindungen zu ›mimetisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mimetisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›mimetisch‹

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Die mimetische Theorie erweist sich dabei als hilfreicher Rahmen für die interdisziplinäre Arbeit.
Die Zeit, 08.12.2005, Nr. 50
Zweifellos gibt es "mimetisches Begehren", aber nicht alles Begehren ist mimetisch.
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
In der bürgerlichen Produktionsweise wird das untilgbar mimetische Erbe aller Praxis dem Vergessen überantwortet.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 206
Kulturindustrie ist zugeschnitten auf die mimetische Regression, aufs Manipulieren der verdrängten Nachahmungsimpulse.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 258
Sie bezeichnen das mimetische Vermögen, in dem eine instrumentalisierte Natur ihre wortlose Klage erhebt, als »Impuls«.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 632
Zitationshilfe
„mimetisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mimetisch>, abgerufen am 25.09.2020.

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