missgönnen

Grammatik Verb · missgönnt, missgönnte, hat missgönnt
Aussprache 
Worttrennung miss-gön-nen
Wortzerlegung miss-gönnen
Ungültige Schreibung mißgönnen
Rechtschreibregeln § 2
eWDG

Bedeutung

jmdm. etw., jmdn. nicht gönnen
Beispiele:
jmdm. seine gute Stellung, einen Erfolg missgönnen
Kätta gehörte keineswegs zu den Frauen, die ... der Tochter den Liebhaber mißgönnen [ AndresLiebesschaukel133]

Typische Verbindungen zu ›missgönnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›missgönnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›missgönnen‹

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Anders als im Fall einer Großen Koalition, bei der die Opposition mit in der politischen Verantwortung stände, missgönnt sie der Regierung jeden politischen Erfolg.
Die Welt, 19.04.2004
Wer will es ihm missgönnen, so sympathisch stellt er dies dar.
Der Tagesspiegel, 03.07.2000
Wenn sie gut schreiben und etwas zu sagen haben, sei ihnen dies nicht mißgönnt.
Die Zeit, 29.01.1998, Nr. 6
Ich möchte keinem Verteidiger fünf Minuten mißgönnen, aber diese Zeugin ist schon lange Zeit hier.
o. A.: Dreiundneunzigster Tag. Donnerstag, 28. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 9657
Von Correggio soll man nicht reden, wenn man Parma nicht kennt, und wenn man es kennt, wird man ihm seinen Ehrenplatz nicht mißgönnen.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 2986
Zitationshilfe
„missgönnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/missg%C3%B6nnen>, abgerufen am 06.03.2021.

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