Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

mitbestimmen

Grammatik Verb
Aussprache  [ˈmɪtbəˌʃtɪmən]
Worttrennung mit-be-stim-men
Wortzerlegung mit- bestimmen
Wortbildung  mit ›mitbestimmen‹ als Erstglied: Mitbestimmung
eWDG

Bedeutung

an etw. bestimmend mitwirken, besonders im gesellschaftlichen, staatlichen und wirtschaftlichen Bereich
Beispiele:
er hat den Plan mitbestimmt
ein mitbestimmender Ausschuss

Thesaurus

Synonymgruppe
mitbestimmen · mitentscheiden · mitentscheidend (sein)  ●  ein Wörtchen mitreden  ugs., fig. · ein Wörtchen mitzureden haben  ugs., fig.

Typische Verbindungen zu ›mitbestimmen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitbestimmen‹.

Verwendungsbeispiele für ›mitbestimmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er will mitbestimmen, statt sich »dem System« anpassen zu müssen. [Der Spiegel, 13.12.1982]
In der Schule bestimmt nur noch mit, wer pädagogisch qualifiziert ist. [Die Zeit, 29.11.2010, Nr. 48]
Er rief sie dazu auf, die Chance nicht zu verpassen, die Politik der nächsten Jahre mitzubestimmen. [Die Zeit, 02.11.2010 (online)]
Heute ist er stolz darauf, das geistige Leben am Ort mitbestimmt zu haben. [Die Zeit, 29.06.1990, Nr. 27]
Sondern lyrische wie plastische Gebrauchswerte dieser Art zeigen sich jeweils und besonders unausweichlich material mitbestimmt. [Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 453]
Zitationshilfe
„mitbestimmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitbestimmen>.

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