mitdenken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung mit-den-ken
Wortzerlegung  mit- denken
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
etw. denkend (mit anderen) bei einer Tätigkeit nachvollziehen; nicht gedankenlos, sondern mit Überlegung vorgehen
2.
etw. mit anderem gleichzeitig im Bewusstsein haben

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem) geistig folgen · mitdenken
Synonymgruppe
(das) Gehirn benutzen · (etwas) mit Verstand tun · mitdenken · überlegt vorgehen  ●  (das) Gehirn einschalten  ugs., scherzhaft-ironisch

Typische Verbindungen zu ›mitdenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitdenken‹.

Verwendungsbeispiele für ›mitdenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Märchen sind so kraftvoll, weil sie uns auffordern, an der Geschichte mitzuwirken, die Story mitzudenken.
Die Zeit, 05.02.2007, Nr. 06
Natürlich denke er bei dem, was er schreibe und tue, die Geschichte mit.
Süddeutsche Zeitung, 04.06.2004
Handeln ohne Bewußtsein gibt es nicht, bei jeder Entscheidung wird in irgendeiner Weise mitgedacht.
Heuß, Alfred: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 21733
In diesem Verständnis des Sozialisationsprozesses ist Bildung als lebenslanger Prozess also immer schon mitgedacht.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Bildungstheorie. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 431
Besteht gegenseitiges Einvernehmen, ist es leichter, den Gedankengängen des Lehrers zu folgen, mitzudenken und sich den Stoff zu eigen zu machen.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 369
Zitationshilfe
„mitdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitdenken>, abgerufen am 03.12.2021.

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