mitleiden

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung mit-lei-den
Wortzerlegung mit-leiden
Wortbildung  mit ›mitleiden‹ als Grundform: ↗Mitleidenschaft
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

fremdes Leiden, fremde Not o. Ä. zutiefst mitempfinden, mitfühlen

Thesaurus

Synonymgruppe
mitempfinden · ↗mitfühlen · mitleiden

Typische Verbindungen zu ›mitleiden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitleiden‹.

Verwendungsbeispiele für ›mitleiden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleich fängt er an, zu weinen, so leidet er mit dem Tier mit.
Die Zeit, 20.09.2010, Nr. 38
Und wenn man schon leidet, kann man doch auch noch mitleiden und daraus seine Schlüsse ziehen, etwa zu helfen, wenn es angebracht ist.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.1997
Ich kann mich zermartern in dem Willen, mitleiden zu wollen, und es gelingt mir doch nicht.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 96
Niemand leidet genug mit, mir jedenfalls geht die Fähigkeit ab.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 49
Er litt zu früh mit und hatte einstweilen keinen Vorrat an Schmerz mehr.
Weyrauch, Wolfgang: Die Ehe. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 339
Zitationshilfe
„mitleiden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitleiden>, abgerufen am 26.05.2020.

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