Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

mitpfeifen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung mit-pfei-fen
Wortzerlegung mit- pfeifen
eWDG

Bedeutung

siehe auch mitlachen
Beispiele:
laut mitpfeifen
eine Melodie mitpfeifen

Verwendungsbeispiele für ›mitpfeifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er weiß nicht, wie froh und frei ein Tag nach solcher Nacht ist – wie alles mitklingt und mitpfeift, und wie Er in mir ist. [Tucholsky, Kurt: An Mary Gerold-Tucholsky, 19.08.1923. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923], S. 16014]
Die Leute schrieen, klatschten, pfiffen laut die eingängigsten Melodien mit. [Süddeutsche Zeitung, 04.04.2003]
Als Klaviergeklimper aus der Nachbarwohnung herüberklingt, nickt er zustimmend und beginnt, die Melodie mitzupfeifen. [Kästner, Erich: Das doppelte Lottchen, Hamburg: Dressler 1996 [1949], S. 106]
Vor jeder scharfen Kurve pfeift die Dampflokomotive, und die Passagiere pfeifen im Chor mit. [Die Zeit, 07.08.2006, Nr. 32]
Philipp und ich pfiffen auf den Fingern mit, bis uns einer in brauner Uniform anbrüllte, wir sollten sofort das Pfeifen einstellen, gleich spräche der Führer. [Die Zeit, 01.05.1958, Nr. 18]
Zitationshilfe
„mitpfeifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitpfeifen>.

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