mitschuldig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmit-schul-dig (computergeneriert)
Wortzerlegungmit-schuldig
Wortbildung mit ›mitschuldig‹ als Grundform: ↗Mitschuldige
eWDG, 1974

Bedeutung

Mitschuld tragend
Beispiele:
mitschuldig an einer Straftat sein
sich mitschuldig machen
zum Mitschuldigen werden
Die Mitschuldigen [GoetheDie MitschuldigenTitel]

Typische Verbindungen
computergeneriert

alle also bekennen dadurch daran daranmachen fühlen geworden irgendwie machen mitverantwortlich schuldig schweigen selbst sonst zumindest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitschuldig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich fühle mich mitschuldig, das trage ich immer mit mir herum.
Die Welt, 06.05.2005
Natürlich bin ich mitverantwortlich, mitschuldig gewesen, das habe ich nie geleugnet.
Der Spiegel, 12.01.1998
Sie haben sich aber zumindest indirekt mitschuldig gemacht, weil sie es Ärzten überließen, Preise auszuhandeln.
Süddeutsche Zeitung, 27.07.1996
Jeder, der ihn irgendwann und irgendwie einmal unterstützte, machte sich also mitschuldig.
o. A.: Einhundertzweiundsiebzigster Tag. Freitag, 5. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12709
Aber Z., der eine harte Bestrafung gefordert hatte, ist daran mitschuldig.
Locher, G. W.: Zwingli. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 41315
Zitationshilfe
„mitschuldig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitschuldig>, abgerufen am 07.12.2019.

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