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mitschuldig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung mit-schul-dig
Wortzerlegung mit- schuldig
Wortbildung  mit ›mitschuldig‹ als Grundform: Mitschuldige
eWDG

Bedeutung

Mitschuld tragend
Beispiele:
mitschuldig an einer Straftat sein
sich mitschuldig machen
zum Mitschuldigen werden
Die Mitschuldigen [ GoetheDie MitschuldigenTitel]

Typische Verbindungen zu ›mitschuldig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitschuldig‹.

Verwendungsbeispiele für ›mitschuldig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich bin ich mitverantwortlich, mitschuldig gewesen, das habe ich nie geleugnet. [Der Spiegel, 12.01.1998]
Diese Presse ist mitschuldig, weil sie eingeschläfert hat, statt zu wecken. [Tucholsky, Kurt: Das Opfer einer Republik. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 15604]
Sie habe sich subjektiv mitschuldig gefühlt, weil sie die Kinder im Stich gelassen hatte. [Die Zeit, 18.12.1995, Nr. 51]
Das Management sei nicht mitschuldig für die Taten der Angestellten. [Die Zeit, 02.02.1990, Nr. 06]
Fast alle bekennen sich vage mitschuldig, fast alle wollen fast alles anders machen. [Die Zeit, 24.11.1989, Nr. 48]
Zitationshilfe
„mitschuldig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitschuldig>.

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