mittelbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmit-tel-bar (computergeneriert)
Wortbildung mit ›mittelbar‹ als Erstglied: ↗Mittelbarkeit  ·  mit ›mittelbar‹ als Letztglied: ↗reichsmittelbar · ↗unmittelbar
eWDG, 1974

Bedeutung

indirekt, nicht geradezu
Gegenwort zu unmittelbar
Beispiele:
ein mittelbarer Einfluss, Zusammenhang
eine mittelbare Ursache, Wirkung, Beziehung, Schädigung
Jura eine mittelbare Täterschaft (= Täterschaft, wobei sich der Täter einer strafbaren Handlung eines anderen Menschen als Werkzeug bedient)
das Flugzeugunglück war eine mittelbare Folge der schlechten Witterung
etw. mittelbar herbeiführen
mittelbar in etw. eingreifen
sie halfen uns mittelbar durch ihren Rat
weil die Präfektur ... nur mittelbar auf das Gerichtswesen einwirkte [KasackStadt21]

Thesaurus

Synonymgruppe
indirekt · ↗mehrstufig · mittelbar · über Umwege

Typische Verbindungen
computergeneriert

Belegung Benachteiligung Beteiligung Bezugsrecht Bundesverwaltung Direktinvestition Diskriminierung Einwirkung Falschbeurkundung Festsetzung Fixierung Grundstücksschenkung Landesbeteiligung Landesverwaltung Reichsbeamte Schenkung Staatsbeamter Staatsverwaltung Täterschaft Verfügungsgewalt allenfalls betroffen direkt einwirken höchstens teils unmittelbar wenigstens zumindest zusammenhängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mittelbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen geht es allerdings auch nur noch mittelbar um Kohl.
Der Tagesspiegel, 16.12.2000
Sie sind mittelbar gegenwärtig, wie überall im Reich, aber nicht wirklich anwesend.
Die Welt, 04.06.1999
Durch diese meine mittelbare Handlung habe ich dazu beigetragen in dem Sinne, daß nicht Väter mehrerer Kinder erschossen werden.
o. A.: Einhundertzweiundfünfzigster Tag. Dienstag, 11. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23772
Analog verhält es sich mit der Zeit, der Form des »inneren Sinnes« (mittelbar auch der äußeren Sinne).
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12518
Sie ist für die deutsche Geschichte nur mittelbar wichtig, aber immerhin für die gesamte außenpolitische Situation von Interesse.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 210
Zitationshilfe
„mittelbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mittelbar>, abgerufen am 20.09.2019.

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