mitverschulden

GrammatikVerb
Worttrennungmit-ver-schul-den
Wortzerlegungmit-verschulden
eWDG, 1974

Bedeutung

an etw. mitschuldig sein
Beispiele:
ein Unglück mitverschulden
den Verletzten trifft ein Mitverschulden an dem Unfall

Typische Verbindungen zu ›mitverschulden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Krise Misere Pleite Tod Unfall Unglück Verhalten verschulden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›mitverschulden‹.

Verwendungsbeispiele für ›mitverschulden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb sei sein Untergang immer auch von ihm selbst mitverschuldet.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.1995
In diesem Sinne haben sie selber den Tod ihrer Kinder mitverschuldet.
Die Zeit, 26.12.1969, Nr. 52
Ich könne manche Nacht nicht schlafen, weil ich befürchtete, seinen Infarkt mitverschuldet zu haben.
Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 26
Kaiser Leo starb nur zwei Jahre vor dem Untergang des Weströmischen Reiches, den seine Germanenpolitik mitverschuldet hat.
Rubin, Berthold: Das Römische Reich im Osten. Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21268
Napoleon hat dagegen die spanische Erhebung zunächst in ihrer Wirkung unterschätzt und durch diese falsche Beurteilung selbst die Katastrophe der französischen Truppen in Spanien mitverschuldet.
Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16257
Zitationshilfe
„mitverschulden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/mitverschulden>, abgerufen am 19.01.2020.

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