monokratisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung mo-no-kra-tisch
Wortzerlegung Monokratie -isch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Form einer Monokratie; die Monokratie betreffend

Typische Verbindungen zu ›monokratisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›monokratisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›monokratisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein demokratischer Staat kommt ohne monokratische und oligarchische Elemente nicht aus. [Die Zeit, 01.11.1968, Nr. 44]
Die arbeitsteilige monokratische Verwaltung ist die komplementäre Figur des demokratischen Willensbildungsprozesses. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 1056]
Bei voller Entwicklung des Typus ist diese Amtshierarchie monokratisch geordnet. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1010]
Dennoch können eben durch Ereignisse, die in ihrer Gesamtheit kein Mensch voll übersehen und noch weniger nach Gefallen beherrschen kann, solche absolut monokratischen Verfassungen entstehen. [o. A.: Einhunderteinundsiebzigster Tag. Donnerstag, 4. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12555]
In einem Vielparteienstaat sichert eben nur das monokratische System in der Verwaltung die Geltungskraft und die exakte Durchführung demokratischer Entscheidungen. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 1056]
Zitationshilfe
„monokratisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/monokratisch>.

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