monoton

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung mo-no-ton
Wortbildung  mit ›monoton‹ als Grundform: ↗Monotonie
Herkunft aus gleichbedeutend monotonefrz < monótonosgriech (μονότονος) ‘eintönig, von einerlei Ton in Stimme, Gesang, Musik’
eWDG

Bedeutung

eintönig, gleichförmig
Beispiele:
ein monotones Geräusch
das monotone Rauschen des Meeres, der Brandung
die monotone Sprechweise des Vortragenden
etw. mit monotoner Stimme, monoton vortragen, vorlesen
etw. klingt monoton
eine monotone Arbeit verrichten
das monotone Einerlei des Alltags
die Fassaden dieses Häuserblocks wirken monoton
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

monoton · Monotonie
monoton Adj. ‘eintönig, ein-, gleichförmig’ von Klängen (18. Jh.), dann allgemein ‘ohne Abwechslung’ (19. Jh.); anfangs auch monotonisch. Übernahme von gleichbed. frz. monotone, entlehnt aus spätlat. monotonus, griech. monótonos (μονότονος) ‘eintönig, von einerlei Ton in Stimme, Gesang, Musik’; vgl. griech. tónos (τόνος) (s. ↗Ton2) und s. ↗mono-. Monotonie f. ‘Eintönigkeit, Gleichförmigkeit’ (18. Jh.), frz. monotonie, griech. monotonía (μονοτονία).

Thesaurus

Synonymgruppe
blass · ↗dröge · ↗eintönig · ↗fade · ↗farblos · ↗geisttötend · ↗grau · grau in grau · kontrastarm · ↗langatmig · ↗langweilig · monoton · ↗reizlos · ↗schal · ↗schnöde · ↗spannungsarm · ↗stupid · ↗stupide · ↗trist · ↗trostlos · wenig aufregend · ↗öd · ↗öde  ●  ↗fad  ugs. · ↗trocken  ugs.
Assoziationen
Antonyme
  • monoton
Synonymgruppe
(sich dauernd) wiederholend · (sich) endlos wiederholend · (sich) unablässig wiederholend · ↗gebetsmühlenartig · gleichklingend · gleichtönend · immer wiederkehrend · in nicht enden-wollendem Gleichklang · in nicht enden-wollender Stereotypie · monoton · nicht enden-wollend · ↗penetrant · ↗repetitiv · ↗ständig · ↗unablässig · ↗unaufhörlich  ●  ↗ostinato (Musik)  ital. · ↗iterativ  fachspr. · mantrahaft  ugs. · ↗rekurrent  fachspr.
Assoziationen
Synonymgruppe
einschläfernd · ↗eintönig · ↗fade · ↗geisttötend · ↗gleichförmig · ↗langweilig · monoton · ohne Abwechslung · ↗reizlos · ↗spannungslos · ↗stumpfsinnig · ↗stupide · ↗uninteressant  ●  ↗einfältig  geh., selten · ↗ennuyant  geh., franz., veraltet · ↗tumb  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›monoton‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›monoton‹.

Verwendungsbeispiele für ›monoton‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andere Tätigkeiten wiederum fand sie zu monoton, etwa fünf Stunden Gläser zu polieren.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2000
Das Versuchstier reagiert auf den monotonen Reiz in analoger Weise wie auf den - zeitlich gegliederten - Reizkomplex.
Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 31
Mal bezeichnen wir sie als kitschig, mal wird sie raffiniert, mal monoton.
Die Zeit, 10.08.1962, Nr. 32
Der Winter war dann freilich ziemlich monoton in unserem ländlichen Nest.
Suttner, Bertha von: Autobiographie. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 7878
Er sang in monotonen Rhythmen und betonte aufdringlich die Reime.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26220
Zitationshilfe
„monoton“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/monoton>, abgerufen am 15.01.2021.

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