Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

moppen

Grammatik Verb
Aussprache  [ˈmɔpn̩]
Worttrennung mop-pen
eWDG

Bedeutung

etw. mit dem Mopp reinigen
Beispiele:
den Fußboden, das Zimmer, die Wohnung moppen
sie hatte alle Böden gemoppt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Mop · moppen
Mop m. ‘Staubreiniger aus Wollfäden oder Stoffstreifen an einem Stiel’, Übernahme (20. Jh.) von gleichbed. engl. mop (17. Jh.), mapp(e) (15. Jh.). Herkunft unbekannt. Eine Beziehung zu ebenfalls ungeklärtem mengl. moppe ‘Puppe aus Stoffetzen’ ist möglich; dagegen bleibt eine Herleitung aus lat. mappa ‘Leintuch, Vortuch, Serviette’ über afrz. mape ‘Serviette’, mfrz. (landschaftlich) mappe ‘Tischtuch’ zweifelhaft. – moppen Vb. ‘mit dem Mop den Fußboden von Staub reinigen’ (20. Jh.), engl. to mop.

Verwendungsbeispiele für ›moppen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleich nach dem Abpfiff lief S. auf die Straße und moppte den Lederball ziellos zornig gegen die Nachbarsmauer. [Süddeutsche Zeitung, 31.12.1999]
Zitationshilfe
„moppen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/moppen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
moppelig
moosüberzogen
moosüberwachsen
moosig
moosgrün
mopsen
mopsfidel
mopsig
moralinsauer
moralisch