morgend

Worttrennung mor-gend
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

dichterisch, veraltet morgig

Verwendungsbeispiele für ›morgend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben euch eingeladen, am morgenden Abend am Wasserfall unsere Gäste zu sein.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 399
Das Adjektiv morgend im Sinne von morgig scheint einst eine gute Konjunktur gehabt zu haben.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2003
Die Vergangenheit da draußen vor den Toren von Altershausen als Gegenwart sich wiederzuholen, hatte der Greis die Sonne des morgenden Tages nötig.
Raabe, Wilhelm: Altershausen, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1968 [1911], S. 235
Der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe verlieh Anfang dieses Monats dem Morgenden Wächter-Preis der Tagespresse.
Die Zeit, 14.06.1991, Nr. 25
Zum morgenden Geburtstag des Onkels war manches geplant, unter anderm hatte der Kronprinz uns alle zur Tafel eingeladen.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Zitationshilfe
„morgend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/morgend>, abgerufen am 01.06.2020.

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