moros

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmo-ros (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›moros‹ als Grundform: ↗Morosität
eWDG, 1974

Bedeutung

mürrisch, verdrießlich
Beispiel:
Grantig und moros hockte er den ganzen Tag in seiner Wohnung herum, uneins mit sich und mit der Welt [Feuchtw.Lautensack161]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stimmung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›moros‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein erster Weg am Tage nach der Wahl führte ihn zum Grabe Moros.
Die Zeit, 28.06.1985, Nr. 27
Wie immer, man gibt dem hochfahrenden, morosen Mann scheuen Ruhm, aber nicht die Mittel, eine neue Expedition auf die Beine zu stellen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 1019
Das "tätige Leben" war auch ihr Remedium gegen morose Empfindungen.
Die Welt, 28.08.1999
Den Banker mit der Neigung zum "Nachschmecken" seiner oft "morosen" Gedanken hat Stern etwas zu feinsinnig gezeichnet.
Der Spiegel, 04.09.1989
Ein solches Tonband, das Moros aus Geheimdienstkreisen bekommen haben will, könne auch von Amateuren zusammengebastelt werden.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2000
Zitationshilfe
„moros“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/moros>, abgerufen am 21.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Mormone
Moritz
Moritatensänger
Moritatenlied
Moritatengeschichte
Morosität
Morph
morph-
Morphallaxis
Morphem