motivisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmo-ti-visch (computergeneriert)
GrundformMotiv
Wortbildung mit ›motivisch‹ als Erstglied: ↗Motivik
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
das Motiv betreffend
b)
die Motivik betreffend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anklang Anspielung Dichte Einheitlichkeit Gliederung Keimzelle Kleinarbeit Korrespondenz Material Metamorphose Parallele Partikel Prägnanz Querverbindung Strang Verarbeitung Verknüpfung Verschränkung Verwandtschaft Verzahnung Verästelung formal harmonisch klanglich melodisch rhythmisch stilistisch thematisch verwandt Ähnlichkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›motivisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf 15 seiner Gemälde lassen sich direkte motivische Übernahmen ausmachen.
Der Tagesspiegel, 06.08.2003
Er läßt sie teilnehmen an der thematischen und motivischen Arbeit.
Wirth, Helmut: Kammermusik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 34460
Er will sich weder motivisch noch inhaltlich festlegen, um damit authentischer sein zu können.
Süddeutsche Zeitung, 30.04.2002
Nach ähnlich feinen motivischen Spielen kann man bei Bachs Zeitgenossen lange suchen.
Mann, Michael u. Heartz, Daniel: Die europäische Musik von den Anfängen bis zu Beethoven. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.), Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 16165
In der damaligen Situation läßt sich kein motivischer Zugang zum Tatgeschehen finden.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1975 - 1995, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1999], S. 133
Zitationshilfe
„motivisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/motivisch>, abgerufen am 21.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Motivik
Motivierung
Motiviertheit
motiviert
motivieren
Motivlage
Motivsammler
Motivstruktur
Motivwagen
Motivwahl