museal

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung mu-se-al
Wortzerlegung Museum-al
eWDG

Bedeutung

zum, ins Museum gehörend, Museums-
Beispiele:
das Gemälde ist eine museale Kostbarkeit
eine museale Einrichtung, Bibliothek
museale Sammlungen
in der farbigen, immer etwas musealen, ständig mit diesen oder jenen Kirchenglocken lärmenden Altstadt [ GrassBlechtrommel80]

Typische Verbindungen zu ›museal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›museal‹.

Verwendungsbeispiele für ›museal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über 30 000 Euro kostete bisher die Einrichtung des musealen Teils.
Der Tagesspiegel, 01.02.2005
Ein jüdisches Leben existierte außerhalb des musealen Raumes praktisch nicht mehr.
Die Welt, 11.05.2001
Haben Sie nicht die kostbarsten Möbel des musealen ersten Stockes dem Juden verkaufen wollen?
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 971
Man spürt, daß eine weibliche Hand dies alles auswählte und anordnete, darum bekam dies Haus einen eher wohnlichen als musealen Charakter.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 113
Ob es anstrebenswert ist, ein Star im fast schon musealen Sinne zu sein, weiß ich nicht.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 288
Zitationshilfe
„museal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/museal>, abgerufen am 16.05.2021.

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