nölig

Worttrennungnö-lig (computergeneriert)
Wortzerlegungnölen-ig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) norddeutsch, umgangssprachlich, abwertend in ärgerlicher Weise langsam, schwerfällig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesang

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nölig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eben deshalb wirkt die SPD so merkwürdig nölig gegenüber sich selbst, ja geradezu neurotisch, politisch zunehmend entkräftet.
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2003
Fast hätten wir uns persönlich entschuldigt, weil wir kamen, so nölig waren die Jungs.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1994
Seine nölige und leicht tuntenhafte Redseligkeit zeigt nämlich weltschöpfende Kraft.
Die Zeit, 09.10.2000, Nr. 41
Nach Westerland kamen jetzt auch viele Touristen aus den neuen Bundesländern, „ausgesprochen nölige Gäste.
Die Zeit, 10.01.1994, Nr. 02
Nölig und verzankt reihen sich die Manager des Karnevalsvereins vor der Theke auf.
Der Tagesspiegel, 11.06.1999
Zitationshilfe
„nölig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/nölig>, abgerufen am 11.11.2019.

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